Heilpraktikerin Susanne Hosse
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91489 Wilhelmsdorf
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Neuraltherapie

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist, wie so viele naturheilkundliche Therapieformen, eine Regulationstherapie, bei der mit Gabe von Lokalanästhetika oder NaCl durch Injektionen versucht wird Blockaden und Störfelder zu beseitigen. Somit können die Selbstheilungskräfte aktiviert werden und den Körper/Organismus wieder in die richtigen Bahnen bringen. Alle Beschwerden, die mit einer Störung des Vegetativums (wenn der Ausgleich von Anspannung (Sympathicus) und Entspannung (Parasympathicus) gestört ist) einhergehen, wie Bluthochdruck, Migräne, Herzrhythmusstörungen und vieles mehr, können positiv beeinflusst werden. Weitere Indikationen sind Schmerzzustände, funktionelle Erkrankungen, Immunschwächezustände, rheumatische Erkrankungen, sowie begleitend bei vielen anderen Erkrankungen.

Die Neuraltherapie ruht auf drei Säulen:

1. Narbenentstörung

Jede noch so kleine Narbe kann zu einem Störfeld werden, die Regelmechanismen stören und behindern. Dies kann dazu führen, dass der Körper keine weiteren Kapazitäten mehr zur Verfügung hat, z.B. um Erreger abzuwehren (geschwächtes Immunsystem) oder aber in Stresssituationen adäquat zu reagieren. Bei der Narbenentstörung wird unter der Narbe entlang Procain gespritzt, dadurch wird eine bessere Gewebedurchblutung erzielt und das Störfeld beseitigt. Ob eine Narbe „stört“ überprüft man mittels Pulsdiagnostik.

2. Segmenttherapie

Die Segmenttherapie kann man als Diagnostik und auch zur Therapie verwenden. Jedem Organ des Körpers ist ein bestimmtes Hautsegment zugeordnet. Durch Quaddelung der Haut können sich Störfelder bemerkbar machen oder aber z. B. durch Quaddeln im Magensegment (auf der linken Rückenseite) bei einer Magenschleimhautentzündung kann die Durchblutung des Magens gefördert und die Abheilung beschleunigt werden.

3. Tiefe Injektionen

Durch Injektionen in die Nähe von Arterien, Nerven, Gelenke und Ganglien (Nervenbündel) kann man wie beim Computer einen Reset machen (der Computer fährt danach wieder wie gewohnt hoch). So auch bei unserem Körper, er hat falsche Signale angenommen/verinnerlicht, durch eine kurzzeitige Stilllegung der Nervenbahnen kann der Körper wieder so reagieren wie er es im gesunden Zustand getan hat.

Kontraindikationen für die tiefen Injektionen sind Blutverdünner wie z. B. Marcumar® und Blutgerinnungsstörungen.